Hättet Ihr’s gewusst?

92 Jahrungen
42 Sassen
2429 Sippungen
Doktoruhu

Diese Zahlen sind Euch allen wohl geläufig, zumindest, wenn Ihr einen Blick ins Vademecum werft. Hier aber öffnet der Ritter Schulrat seine Gruselkammer und packt die gemeinsten Fragen aus — denen Junkern und Knappen zur Qual in der hochnothpeynlichen Prüfung.
Und Ihr, Ritter, Fürsten, Barone, Grafen? Wisst Ihr alles über unsere Glorimontana?

Was bedeutet die Rote Rose an den Helmen unseres Reyches?

Die Rote Rose zierte das Wappen von Friedrich von Isenberg, dem Onkel 2.Grades von Graf Engelbert von Berg. Nach dieser Rose nennen sich die Ritter unseres  Reyches.

Soweit die heraldischen Fakten. Da wir Schlaraffen aber „Ritter der Romantik“ sind und als solche nach der „Blauen Blume“ suchen, leiten wir die Bedeutung der Rose lieber ganz unwissenschaftlich ab von einer Sage, welche im Werk „Otto Schell‚ Bergische Sagen, aus: Montanus‚ Die Vorzeit der Länder Cleve-Mark- Jülich- Berg und Westfalen, 2. Aufl. Solingen und Gummersbach 1837-39“ niedergeschrieben ist.

In welchem profanen Jahr wurde die Glorimontana zum Reych erhoben?

Die Sanktionsfeyer unseres Reyches fand statt am 27./28. Windmond a.U. 67 (1926). Als „Entstehungsjahr“ eines Reyches gilt aber nicht das Datum der Sanktion sondern das der Gründungsfeyer der Colonie (hier: a.U. 66)!

Wer textete und komponierte den Begrüßungsklang unseres Reyches?

Unser Begrüßungsklang stammt aus der Feder von Crefeldenser Sassen! Den Text fechste Rt. Heimat, der Niederrheiner, die Musik Rt. Cracau.

Wer textete und komponierte den Verabschiedungsklang der Glorimontana?

Text + Musik: Rt Fechsaccord

Gab es in der Glorimontana schon mal einen vierbeinigen "Dauergastpilger"?

Es gab ihn tatsächlich! Der Boxer unseres Rt Kra-Walteri, ErbK unseres Reyches, durfte der Sippung vom Kanzlerambt aus folgen. Zur Erinnerung an ihn stiftete Rt Kra-Walteri den Boxer-Ahnen.

Welcher Senioren-Fechtmeister war Sasse unseres Reyches?

Rt Nostra-Dramus (profan: Ulrich Stromski) erhielt 1991 bei den deutschen Fecht-Seniorenmeisterschaften in Bad Dürkheim die Bronze-Medaille im Säbelfechten (siehe hier).

Wann fand der erste Flugrossritt gen Ahamerika statt?

Im profanen Jahr 1960 (a.U. 101) charterte unser Rt Raudi eine „Super Constellation“ für eine schlaraffische Rundtour durch mehrere Reyche in Ahamerika. Auf dem Flug über den großen Teich wurde ceremonialegerecht im Flugross gesippt (so etwas war damals tatsächlich noch möglich)!

Wer hatte die Idee, in Remscheid einen Uhustammtisch zu gründen?

Es war ein Ritter des hohen Reyches Crefeldensis, Rt Papataci der Balkanese, der im Frühjahr 1923 bei einer Zusammenkunft mit Sassen der Barmenia anregte, im profanen Remscheid einen Uhustammtisch zu gründen (siehe auch: „Die Burgen der Glorimontana“).

Wie hieß die erste Burg der Glorimontana?

Das war die Concordiaburg. Schon das Feldlager Glorimontana wurde a.U. 65 (1924) in einem Raum der profanen Gesellschaft Concordia aufgeschlagen, die sich am Ort des heutigen Teo-Otto-Theaters befand.

Wann und wo fand die Gründungsfeyer der Colonie Glorimontana statt?

Die Concordiaburg war am 7. im Lenzmond a.U. 66 (1925) der Schauplatz der Gründungsfeyer der Colonie Glorimontana.

War die Glorimontana einmal Ausrichter einer Reychsfehde?

Ja, und zwar die der Elberfeldensis gegen die Hagena a.U. 137 (1996)

War die Glorimontana Pate eines Uhustammtisches?

Ja! Unser Reych hatte die Patenschaft des von den Rtt Basson und Immerbereit initiierten Uhustammtisches „Upladhin“ in Leverkusen-Opladen übernommen. Der Stammtisch existierte a.U. 123-133 (1982-1992).

Welcher unserer Sassen spielte mit seiner Bigband auf dem Bundespresseball?

Rt Fechsaccord (profan: Klaus König). Bis zu seinem Ahallaritt a.U. 138 schenkte er als legendärer Zinkenmeister unserer Glorimontana eine Fülle von musikalischen Sternstunden. Er komponierte und textete u.a. auch unseren Verabschiedungsklang. Seine Virtuosität erlaubte es ihm, auf Zuruf fast jeglichen Musikwunsch der leichten Muse ohne Noten spontan zu erfüllen. Dies und seine fröhliche, herzenswarme Natur macht ihn unvergesslich für alle, die ihn als Schlaraffe gekannt und erlebt haben.